Trauer um Sepp Daxenberger 10.04.1962 - 18.08.2010
Pfüat di Sepp!
Die Tölzer Kreistagsfraktion trauert um unseren langjährigen Landesvorsitzenden, Fraktionssprecher im Landtag und Bürgermeister von Waging, Sepp Daxenberger sowie um seine Frau Gertraud, die kurz vorher gestorben ist. Er war immer für uns da.
Vergelts Gott für alles!
Unsere Gedanken sind nun bei seinen drei Söhnen Felix, Kilian und Benedikt, die innerhalb von drei Tagen zu Vollweisen geworden sind.
Sepp wird am Samstag den 21.08.2010 um 10:00 Uhr in Waging am See beerdigt.
Ein Freund heute Mittag am Telefon: "Jetzt habts Euren besten Mann verloren."
Hier können Sie kondolieren: (Zum Landesverband)
Paul Wildenauer, Kreisrat
Annelies Wiedenbauer-Schmidt rückt für Carola Lössl nach
Die Heilpraktikerin Annelies Wiedenbauer-Schmidt aus Moosham rückt für die am 02.01.2010 verstorbene Carola Lössl in den Kreistag nach.
Frau Wiedenbauer-Schmidt ist kein unbeschriebenes Blatt in der Kommunalpolitik: Von 1990 bis 1996 war sie Gemeinderätin von Egling. Sie ist Gründungsmitglied der Energiewende Oberland. pw
Einspruch gegen Google Streetview
Antrag von Lucia Schmidt im Namen der Fraktion
Der Landrat wird aufgefordert, der Speicherung und Veröffentlichung von Abbildungen aller landkreiseigenen Gebäude durch den Internetdienst Google Street View zu widersprechen.
Begründung: Sowohl Geretsried als auch Wolfratshausen haben aus Datenschutzgründen der Veröffentlichung von Abbildungen ihrer kommunalen Gebäude durch Google Street View widersprochen.
Auch bundesweit regt sich Widerstand: Damit die Persönlichkeitsrechte und die Sicherheit der Bürger nicht länger vom Wohlwollen der Anbieter abhängig sind, fordern alle Länder-Justizminister eine gesetzliche Regelung. (SZ vom 25.06.2010). Mehr »
Biologische Vielfalt in Kommunen / "Bündnis für Biologische Vielfalt"
Das Jahr 2010 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt ausgerufen. Am 22. Mai findet der Internationale Tag der Biodiversität statt.
Hintergrund dieser Aktionen ist die Tatsache, dass weltweit fast zwei Drittel aller Ökosysteme und zahlreiche Tier- und Pflanzenarten als gefährdet eingestuft werden und dadurch die biologische Vielfalt unserer Erde akut bedroht ist. Die internationalen und nationalen Bemühungen, den Verlust der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen, waren bisher nicht ausreichend.
Anfang 2010 haben das Bundesamt für Naturschutz, die Deutsche Umwelthilfe und 30 Kommunen die Deklaration "Biologische Vielfalt in Kommunen" [pdf-File] erarbeitet, die neben fachlichen Vorschlägen und Selbstverpflichtungen auch den Zusammenschluss zum "Bündnis für biologische Vielfalt" zum Inhalt hat.
In einem Antrag an den Kreistag [pdf-File] hat Paul Wildenauer, Mitglied der GRÜNEN Kreistagsfraktion, gefordert, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck die Deklaration "Biologische Vielfalt in Kommunen" unterzeichnet und dem geplanten Bündnis beitritt.
Offener Brief an die Stadt Geretsried

Die Bürgermeisterin soll die überschwemmte Radwegunterführung unter die Jahnstrasse passierbar machen
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Irmer,
die Rad- und Fußgängerunterführung des überörtlichen Radweges unter der Jahnstr, parallel zur B11 ist wegen der Überschwemmung immer noch nicht begeh- und befahrbar. Die Stadtverwaltung gibt sich laut Zeitungsberichten ratlos und will alles so belassen wie es ist.
Mit Folgen, die gerade für ältere MitbürgerInnen nicht angenehm sind: Im Komponistenviertel wohnt beipielsweise eine Kunden von mir, sie ist Achzig, hat kein Auto und ist auf das Fahrrad angewiesen, um in Gartenberg einzukaufen oder ein Cafe zu besuchen.
Ähnliches gilt für Familien mit kleinen Kindern, die am nächsten Sonntag bei schönen Wetter ein Fahrradausflug machen wollen. Mehr »
Andenken an Carola Lössl 16.08.1953 bis 02.08.2010
Elke Summer, Redakteurin vom Isar-Loisachboten hat für unsere Carola einen sehr liebevollen, persönlichen Nachruf geschrieben.
Wir bedanken uns herzlich dafür.
Unser Mitgefühl ist in diesen Tagen bei ihren Töchtern Sarah und Judith Lössl.
Ich erinnere mich besonders an Carolas Einsatz für Frieden und Menschenrechte. Unvergessen ihr Einsatz gegen den NPD Infotisch am Bahnhof in Wolfratshausen wo sie mit Hilfe eines Dezibelmessgeräts die Lautstärke maß. Kurz nach der Regierungsübernahme von Rot-Grün war sie 1999 auf dem Parteitag in Bielefeld, wo über den Kosovo Einsatz der Bundeswehr abgestimmt wurde.
Sie berichtete, eigentlich sei die Stimmung dagegen gewesen, bis Joschka Fischer das in seiner Rede umdrehte. Sie blieb jedoch bei ihrer Meinung: "Von Rethorik lasse ich mich nicht beeindrucken." Die FDP Jugend verteilte draußen eßbare grüne Kröten, der SZ Journaist Heribert Prantl sagte zu Ihr: "Jetzt habt ihr Eure Seele verkauft", berichtete mir Carola.
Möge der Partei weiterhin solche kritischen, unverbiegbaren Menschen angehören. Dass Carola gerne gelebt hat, zeigt auch die beeindruckende Trauerfeier in Wolfrathausen Nantwein mit Liedern, die Optimismus und Zufriedenheit austrahlen. Hier der Artikel von Elke Summer aus dem Isar-Loisachboten.
<address>Paul Wildenauer, Kreisrat</address>
Liebe Grüne Mitglieder,
es ist unfassbar, die liebe, lebenslustige und streitbare Carola Lössl ist gestorben.
Es klafft eine große Lücke, da wo sie lebte und wirkte.
Ein trauriger Gruß von Barbara Schwendtner, Kreissprecherin
Carola war Carola war Carola.
Wie sie lachen und sich aufregen konnte, es war einfach erfrischend, mit ihr zusammenzuarbeiten.
Sie hatte ein großes Herz und hätte ihr letztes Hemd für ihre Freunde gegeben.
Wir haben 20 Jahre lang gute grüne Politik gemacht und durch unser gutes Verhältnis konnten wir auch manch langweilige Sitzung besser ertragen.
Ich werde sie nie vergessen, sie die sich um die soziale Seite gekümmert hat, und ich "ihr grünes Gewissen".
Gaby Reith, Stadträtin Wolfratshausen, Kreisrätin von 1996 bis 2008
Was kostet eine Erweiterung des MVV Tarifs auf den gesamten Landkreis?
Kunststoffe: Appell zur Abfallvermeidung
von Franz X. Sailer
Liebe Landkreisbürger !
Die WGV Quarzbichl hat bekannt gegeben, dass sperriges Kunststoffmaterial nur mehr in den grauen Restmülltonnen oder in den zu-
sätzlichen roten Säcken (5,-- Euro pro Stück) angenommen wird oder gegen Gebühr nach Masse, an den großen zentralenWertstoffhöfen in Quarzbichl und Greiling/Reichersbeuern abgegeben werden könne.
Für den normalen häuslichen Restmüll kann es bei Kinderspielzeug oder Gartenmöbel leicht zu Kapazitätsproblemen kommen, da in den Restmüllbehältern mit seinen begrenzten Fassungsvermögen dafür nicht ausreichend Platz ist.
Für den Landkreis sei dieser Kunststoff, anders wie Papier, Metall oder Glas unverkäuflich, weil es sich dabei nicht um Verpackungsmaterial mit dem Grünen Punkt handele, teilt die WGV weiter mit. Das Abfallwirtschaftsgesetz lässt auch laut der kommunalpolitischen Vereinigung der Grünen, Gribs zur Zeit keine andere Möglichkeit zu, als es in den Öfen mit Schadstofferzeugung zu verbrennen.
Wir die Kreistagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen fordern nun alle
Bürger des Landkreises auf, beim Kauf von Waren, insbesondere bei
Kinderspielzeug, Gartenmöbel, Pflanzengefäße oder Gartengeräte auf
Kunststoffmaterial zu verzichten und wertbeständige Sachen aus Holz oder Metall
zu kaufen, die repariert werden können jahrelang halten und danach wieder verwertet werden kann. Mehr Infos finden Sie hier: www.holzspielzeug.com
Altes Kunststoffspielzeug in Internet oder Flohmärkten anzubieten, das wäre wohl die umweltfreundlichste und sozialste Verwertung. Lego-Spielzeug hält zum Beispiel mehrere Generationen.
Schade dass es im unseren Land noch keine besseren Lösungen gibt.
Mit freundlichen Grüßen
Franz X. Sailer
Kreisrat
Im Namen der Grünen Kreistagsfraktion
14.04.2010
Die staatl. Schulen sollen Recylingpapier verwenden

Unsere Kreisrätin Lucia Schmidt will in den Schulen Recyclingpapier einführen
von Paul M. Wildenauer
Nachdem kürzlich der Umweltausschuss auf Antrag der Grünen die Verwendung von Recyclingpapier im Landratsamt beschlossen hatte, hat nun unsere Kreisrätin Lucia Schmidt im Schulausschuss beantragt, dieses den Schulen ebenfalls zu empfehlen.
Wie es in dem Antrag heißt, sollen die Schulen für sämtlichen Schriftverkehr, Ausdrucke und Hausdrucksachen nur noch Umweltpapier mit dem blauen Engel verwenden. Ausgenommen sind dabei lediglich Dokumente für die eine besondere Papierqualität nötig ist, wie Zeugnisse.
Desweiteren soll nach den Vorstellungen von Kreisrätin Schmidt und der Grünen-Fraktion den Eltern in einem Informationsblatt nahe gelegt werden, Schulhefte, Blöcke und anderes Material ebenfalls als Recylingpapier zu kaufen. Schmidt verweist in der Antragsbegründung auf ein 10 Jahre altes Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes hin, nach dem es "wesentlich umweltfreundlicher ist, graphische Papiere aus Altpapier herzustellen, anstatt frische Fasern aus dem Rohstoff Holz zu benutzen".
Angesichts der auf "uns zukommenden Klimakatastrophe" sei dringendes Handeln erforderlich, so Schmidt weiter. So spare ein einziges Paket Recylingpapier (500 Blatt) im Vergleich zu Frischfaserpapier eine fossile Energiemenge ein, mit der eine 100 Watt Glühbirne 44 Stunden lang brennen könnte, bilanziert unsere Vertreterin im Schulausschuß. Desweiteren weist sie auf den hohen Wasserverbrauch sowie die hohen Transportwege für das Frischholzpapier hin. Mehr »
Kontroverse über Kunststoffrecycling
von Paul M. Wildenauer
Laut Bernd Angermann vom Abfallwirtschaftsunternehmen des Landkreises (WGV) gibt es zwei verschiedene Arten von Kunststoffabfall: Zum Einen Verpackungen wie Folien, Jogurtbecher oder Schampooflaschen. Zum Anderen fällt aber auch jede Menge Wohlstandsmüll an, zum Beispiel alte Gieskannen, Wegwerffeuerzeuge oder ausgediente Filzstifte. Nur für die erst genannten Wertstoffe gebe es einen Absatzmarkt, da nur diese recyclefähig seien, sagt Angermann.
Alte Turnschuhe oder Gieskannen bringe er dagegen nicht los, weshalb die WGV diese teuer als Restmüll entsorgen müsse. Dies stößt nun auf Kritik: Grundsätzlich könne alles recycelt werden, wird Benedikt Kauertz vom unabhängigen Institut für Energie- und Umweltforschung in der Wolfratshauser SZ zitiert. Es käme nur auf die Menge an, ob es sich lohnt. Lesen Sie weiter, was Klaus Koch, stellvertretender Landrat dazu sagt. Mehr » Kotroverse über Mehr »
Diskussion über S-Bahn Verlängerung hält an
Die Diskussion bei den Grünen über die Form der S-Bahn Verlängerung hält an: Kreisrat Klaus Koch organisierte kürzlich eine Exkursion in das von der S-Bahn Verlängerung bedrohte FFH Gebiet Buckelwiese an der Königsdorfer Alm organisieren. Mit dabei waren Vertreter des Umweltamtes der Stadt Geretsried, Imken Domany und der stellv. Vorsitzende des Bundes Naturschutzes, Achim Rücker.
Die Kreisräte Carola Lössl, Wolfratshausen und Paul Wildenauer, Geretsried appellierten an die Kommunalpolitiker der anderen Parteien die gegenseitigen Beschimpfungen sein zu lassen, da dies das Projekt erst recht blockiere. Siehe dieser Artikel Merkur Online.
Vertreter des Ortsvorstandes Wolfratshausen, Rudi Seibt, Hans Schmidt und Stefan Pszolla fordern unterdessen, die Vorstellungen der Agenda 21 mehr einzubeziehen, was heißt sie wollen "keine S-Bahn um jeden Preis".
Innerhalb der Grünen im Landkreis kristalisierten sich folgende zwei Meinungen heraus, die sie hier bei Merkur Online nachlesen können.
Zusammengestellt von Paul Wildenauer
Brief von Ex-SPD Stadtrat Uli Schlösser an Grünen Stadtrat Volker Witte, Geretsried
Hallo Volker,
ich hoffe es geht Dir gut. jetzt hatte ich genug Zeit auf unseren alten Disput zurückzukommen.
Bitte siehe hier: www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/die-stadt-geretsried-brauchtsbahn- 225097.html hier ein Auszug: Im Sinne eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses müsse man die Trassenentscheidung aus Wolfratshausen akzeptieren.Grüne: Die Ausschussgemeinschaft habe sich die Entscheidung "nicht leicht gemacht", sagte Sprecherin Brigitta Siepmann. Vor allem die Lage des Endbahnhofs in einem FFH-Gebiet bereitet den Grünen Sorgen. Der Ausbau bis dorthin sei aber notwendig, um die Förderfähigkeit des Projekts nicht aufs Spiel zu setzen. "Das müssen wir akzeptieren, auch wenn wir nicht mit frohem Herzen zustimmen." Siepmann ist es wichtig, dass Alternativen für den Standort des Endbahnhofs geprüft werden. Ihre Rede schloss die Grünen-Sprecherin mit einer klaren Aussage: "Die Stadt Geretsried braucht die S-Bahn für ihre Zukunftsfähigkeit."
Im Rahmen dieser Entscheidung haben sämtliche Stadtratsmitglieder der Grünen am 21.12.2004 dem Standort des Endbahnhofes im FFH Gebiet zugestimmt. => siehe hier: (http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/geltinger-trasse-228310.html)Ein Endbahnhof Süd: notwendig, aber man muss Alternativen prüfen." Letzteres wünscht sich auch Brigitta Siepmann (Grüne). Ursprünglich hatte sie auf eine Verlängerung nur bis zum Bahnhof Mitte plädiert, weil der Endbahnhof in einem FFH-Gebiet liegen würde.
Da die Förderfähigkeit des Projekts laut Nutzen-Kosten-Untersuchung aber von einem Ausbau bis in den Süden abhängt, haben die Grünen ihre Meinung revidiert. "Der Anschluss ist für die Zukunft der Stadt so wichtig, dass wir nicht darauf verzichten können", so Siepmann... ...Gegen den Ausbau bis in den Süden votierte Ulrich Schlösser (SPD). Ihm ist die Aussage, dass man alternative Standorte für den Endbahnhof prüfen wird, nicht genug: "Ich möchte keinen Bahnhof im FFH-Gebiet oder im Bannwald."
Im Enddefekt hat sich aus dem Geretsrieder Stadtrat (2002-2008) nur eine Person gegen den Endbahnhof im FFH Gebiet positioniert. Ich hoffe Du hältst mich jetzt nicht für rechthaberisch, aber ich wollte unseren Disput ein für alle Male klären.
Liebe Grüße Uli
Grüne fordern Transparenz bei MVV Fahrpreiserhöhungen
von Waltraud Gruber, Ilke Ackstaller und Paul M. Wildenauer
In einem Antrag, fordern die Kreisgrünen den Landrat auf, als Mitglied bei der
Gesellschafterversammlung des MVV dort die Herausgabe prüffähiger Unterlagen einzufordern um in Zukunft mehr Kostentransparenz zu erlangen. Bis jetzt muß der MVV selbst in nicht öffentlicher Sitzung gegenüber den Auftraggeberb keinerlei Kalkulationen offen legen, wie es beispielsweise bei Angebotsabgabe von Bauvorhaben für Anbieter längst Pflicht ist. Mehr »
Schnecke in Bad Tölz abstoßen?
von Paul M. Wildenauer
Klaus Koch, zweiter stellvertretender Landrat will die Schnecke los werden. Grund sind die wegen der Misswirtschaft entstandenen 36 Millionen Euro Gesamtschulden der Landkreisgesellschaften GTZ und DTK.
Weil das Verwaltungsgericht nun auf Klagen der Gemeinde Icking
und der Stadt Wolfratshausen dem Landkreis „diese Form der
unternehmerischen Betätigung und der Finanzierung" untersagt habe,
so Klaus Koch weiter, bestehe jetzt „dringender Handlungsbedarf".
Neue Homepage gegen die Bewerbung für die Winterolympiade 2018
Jetzt ist die Homepage gegen die Bewerbung für die Winterolympiade 2018 in München, Berchtesgaden und Garmisch-Partenkirchen online. pw
Das Biosphärenreservat, das unseren Landkreis betroffen hätte ist inzwischen vom Tisch.
Und hier eine Sammlung von Presseartikeln:







