Nachhaltiges Bauen in Eurasburg verankert

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung am 8. Dezember wurde unser grüner Antrag zum Thema „Nachhaltiges Bauen“ behandelt.

Unser Fraktionssprecher Jakob Koch stellte den Antrag wie folgt vor: „Unser Antrag setzt ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Das Bauen mit heimischem Holz ist effektiver CO2-Speicher und sorgt für eine Stabilisierung des Holzmarktes und für regionale Wertschöpfung.“ Zusätzlich betonte er, wie wichtig es ist, den Lebenszyklus von Baustoffen zu bewerten, um einen objektiven Einblick in die Nachhaltigkeit der Bauvorhaben zu bekommen.

Die Verwaltung und Bürgermeister Moritz Sappl die den Antrag vorab bewertet hatten, sahen unser Anliegen ebenfalls als sinnvoll für unsere Gemeinde an. Sappl betonte: „In Eurasburg bauen wir schon seit ca. 30 Jahren mit Holz, wo es nur geht. Mit diesem Antrag verankern wir unsere bisherigen Werte zusätzlich.“

Hans Urban: "Ich selbst kämpfe auf Landesebene seit meiner Wahl 2018 zum Abgeordneten als forstpolitischer Sprecher meiner Fraktion für eine echte bayrische Holzbauoffensive. Deshalb bin ich besonders stolz, dass meine Heimatgemeinde umsetzt, was der Staat bislang verschläft. In Eurasburg beginnt die Holzbauoffensive! Und von hier aus wird sie über ganz Bayern ziehen!"

Der Gemeinderat stimmte unserem Antrag mit nur drei Gegenstimmen zu.

 

Funkmast-Standortsuche treibt Bürger*innen um

Vor der Tür des Festsaals vom Gasthof zur Mühle, in dem aufgrund der Corona-Pandemie aktuell die Eurasburger Gemeinderatsitzungen abgehalten werden, warteten am Dienstagabend gut 30 Bürger*innen, um an der Bürgerfrageviertelstunde teilzunehmen. Der Grund des Andrangs: die Unzufriedenheit mit dem geplanten Funkmast-Standort in Beuerberg. Bürgermeister Moritz Sappl stellte sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger mit viel Geduld, so dass wir erst eine gute halbe Stunde später in die reguläre Gemeinderatssitzung übergingen.

Wir haben es mir unserem Grünen Antrag geschafft, das Thema Funkmast erneut auf die Tagesordnung zu setzen. Und unser Antrag sorgte für eine kontroverse Diskussion. Selbst wenn aufgrund der knappen Entscheidung zur Genehmigung durch den Gemeinderat und aufgrund der Privilegierung von Funkmasten in der Bayrischen Bauordnung der Funkmast-Standort nur noch schwer veränderbar sein wird, hatten wir zumindest Gelegenheit über das Vorgehen der Gemeinde in dieser Sache auszutauschen.

Jakob Koch, unser Sprecher im Rat, wies erneut darauf hin, dass die Bevölkerung sich übergangen fühle und wir als gesamtes Gremium nun dafür Rechnung tragen müssen: „Selbst wenn die Tür nur noch ein Spalt offen ist, müssen wir mit aller Kraft versuchen, die Handbremse zu ziehen.“ Klaus Koch fügte hinzu, dass dem Gemeinderat damit kein Zacken aus der Krone fallen würde.

Bürgermeister Sappl bot nach längerer Diskussion an, dass er versuchen werde, mit der Deutschen Funkturm GmbH erneut ins Gespräch zu kommen, um den aktuellen Standort doch noch zu verhindern. Ob dieses Vorgehen Erfolg haben wird, bleibt fraglich – aber zu hoffen.

Mehr Holzbau für Eurasburg

Holzbau

Die Offenheit der Kommunen für Holz ist die notwendige Grundlage für die Entwicklung einer attraktiven Holzbaukultur! In unserer Gemeinde stehen auch zukünftig große Bauprojekte auf der Agenda. Ein gemeinsames Schulhaus sowie eine neue Mehrzweckhalle sind geplant. Dabei gilt es, solche Bauprojekte in Zeiten des Klimawandels und vor unserem Ziel, bis 2030 energieautark zu sein, auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu betrachten:

Welches Baumaterial braucht im gesamten Lebenszyklus am wenigsten CO2? Können wir Baumaterialien aus unserer Region nutzen? Bietet sich Holz als Baustoff an?

All diese Fragen sollen, geht es nach uns Grünen und unserem Antrag, in Zukunft vor Auftragsvergabe beleuchtet werden. Klar ist dabei auch, dass der Faktor der Nachhaltigkeit nur eine Rolle spielen kann, solange er fachlich und wirtschaftlich als sinnvoll zu bewerten ist.


Unser Antrag steht am 8.12. im Gemeinderat zur Debatte.

Unser Antrag zum Holzbau

Schwierige Funkmast-Suche in Beuerberg

Beuerberg Funkmast

Die jüngste Sitzung des Gemeinderats vom 10. November sorgt für Unruhe und Unmut bei den Beuerberger Bürger*innen. Was ist passiert?

Bereits 2017 ist die Deutsche Funkturm GmbH mit dem Ziel einen Funkmast zu errichten auf die Gemeinde zugekommen. Zwei vorangegangene Standortvorschläge wurden abgelehnt. Vorschlag Nummer 1 war der Bau eines 40 Meter hohen Funkmasts in der Königsdorferstraße. Vorschlag Nummer 2 das Errichten einer Antenne am Schlauchturm der Feuerwehr Beuerberg, so behandelt in der Gemeinderatssitzung am 13. März 2018. Der dortige Standort weist jedoch ein Problem auf: Er lässt aus statischen Gründen nur eine Antenne und somit auch nur einen Anbieter zu – womit das Thema Funkmastsuche nicht nachhaltig gelöst wäre. Auch sorgte die Nähe zum Ort für Ablehnung.

Die Geschichte Standortsuche für einen Funkmast ging also in ein neues Kapitel: Zur Gemeinderatssitzung am 10. November dieses Jahres haben wir Mitglieder des Gemeinderats am Donnerstagabend vor der Sitzung einen fertigen Bauantrag vorgelegt bekommen. Der Bauantrag zeigt einen Funkmast im Süden Beuerbergs in der Nähe der Wegekapelle. Bei der Abstimmung über den Standort im Rat kam es zu einem denkbar knappen Ergebnis: 9:8 gegen den Standort.

Was nun?

Die grüne Gemeinderatsfraktion steht entschieden gegen die Art und Weise, wie mit solchen Themen umgegangen wird. Mobilfunk als flächendeckende Infrastruktur ist nicht mehr wegzudenken. Auch wir wollen diese unterstützen und eine Entwicklung von neuen, notwendigen Standorten zielführend begleiten. Um dafür eine möglichst breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu erlangen, ist bei diesen sogenannten Findungsprozessen für Standorte vollumfängliche Transparenz notwendig. Daher sollten alle Unterlagen von Findung und Planung der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Auch für den Standort Beuerberg sollte das zum heutigen Zeitpunkt noch möglich sein. Darüber hinaus sollte vonseiten des Gemeinderats eine Festlegung von Kriterien erfolgen, gerade hinsichtlich optischer Wahrnehmung solcher technischen Einrichtungen, und eine gezielte Aufklärung über mögliche Auswirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden.

Nur so können wir einen Standort, welcher für unsere Bevölkerung optimal ist, finden. Deshalb beantragt die grüne Fraktion eine erneute Standortsuche nach oben genannten Kriterien:

Unser Antrag zum Funkmast

Für mehr Transparenz und Offenheit!

Gemeinderat Eurasburg

Die jüngste Gemeinderatssitzung hat erneut gezeigt, wie wichtig und essenziell unsere bereits im Frühjahr geforderten Änderungsanträge zur Geschäftsordnung des Gemeinderats sind. Nur mit einem klaren Schritt in Richtung mehr Transparenz und Durchsichtigkeit der Tätigkeiten des Gemeinderats sowie ausreichend Zeit für Absprachen mit Bürgerinnen und Bürgern und auch mit den jeweiligen Mitgliedern der Parteien und Wählervereinigungen können Entscheidungen getroffen werden, welche in der breiten Masse auf Anerkennung stoßen und für die Zukunft unserer Gemeinde bestmöglich sind.

Deshalb verleihen wir unserer Forderung nach mehr Transparenz mit diesem Antrag erneut Nachdruck:

Unser Antrag für mehr Transparenz und Offenheit

Gemeinderatsliste und Bürgermeisterkandidatin

Unser Landtagsabgeordneter Hans Urban hat zur Aufstellungsversammlung und zur Wahl der Bürgermeisterkandidatin ausführliche Berichte geschrieben. Falls Sie noch mehr über Carola Belloni erfahren wollen, können Sie gerne ihre Seite besuchen.

 Carola Belloni:

01.03.2016

GRÜNSPECHT Informationen der GRÜNEN in der Gemeinde Eurasburg

Sepp Daxenberger – Eine Grüne Biografie

am 18.Februar 2016

um 20.00 Uhr

im Gasthof zur Mühle in Beuerberg

Für die musikalische Umrahmung sorgt das

Trio ZAKK mit Swing, Tango, Musette und Klezmer-Musik.

 

Der 2010 verstorbene Sepp Daxenberger verkörperte einen Politikertyp, den es nur noch selten gibt. Zu seiner Lebensleistung gehört auch, dass er vielen Menschen das Vertrauen in die Politik zurückgegeben hat. Sepp Daxenberger war der 'Star' der bayerischen Grünen: Er war zwölf Jahre Bürgermeister in Waging, ein grüner Bürgermeister ausgerechnet im 'schwarzen' Chiemgau. Er war Fraktionsvorsitzender im Landtag, Biobauer und Schmied, Dialektsprecher. Kein Wunder, dass sogar die CSU ihn abwerben wollte. Seine Direktheit, seine Heimatliebe und seine Persönlichkeit machten ihn zu einer politischen Figur, mit der sich insbesondere die Menschen auf dem Land identifizieren konnten. In dieser politischen Biografie wird auch die Anfangsgeschichte alternativer Bewegungen und die der Grünen in Bayern reflektiert, gewissermaßen als Folie, die sich über das Leben Sepp Daxenbergers legt.

30.11.2015

Antrag Sozialerwohnugsbau

In diesem Antrag mit dem Thema Sozialerwohnugsbau haben wir folgende Punkte gefordert:

1. Die Gemeinde investiert in ein Wohnungsbauprojekt und erstellt gemeindeeigene Wohnungen.

2. Die Gemeinde tritt sofort in eine Grundstückssuche ein. Sie prüft insbesondere die Umsetzung des Antrags auf der Rathauswiese.

3. Das Wohnbauprojekt steht zunächst als Unterkunft für AsylbewerberInnen zur Verfügung. Nach Ablauf der Mietbindung in 5-10 Jahren werden diese Wohnungen nach einem zu schaffenden Verteilsystem einkommensschwachen und bevorzugt kinderreichen Familien zur Verfügung gestellt.

4. Die notwendige Bauleitplanung ist unter zu Hilfenahme aller Beschleunigungsmöglichkeiten, die derzeit im Rahmen der Herausforderungen durch die Flüchtlingsströme gesetzlich ermöglicht/ politisch gefordert werden, unverzüglich in die Wege zu leiten

5. Da die Gemeindeverwaltung mit der Größe dieses Projektes u.U. auf Grund der Personalkapazitäten überfordert ist, werden externe Planungsbüros hinzugezogen.

Der Antrag wurde gegen unsere Stimmen abgelehnt

Zum Antrag

29.11.2015

Eurasburger Grüne würdigen zwei langjährige Mitglieder.

Als “Grünes Urgestein” waren Birgit und Ekkehard Reichert bereits bei der Gründung unseres Ortsverbandes dabei und sind nun seit nahezu 30 Jahren Mitglied. Für die Grünen war Birgit 17 Jahre im Gemeinderat und und 6 Jahre im Kreistag vertreten. Ein besonderes Anliegen waren ihr die Themen Umweltschutz, Energieeinsparung und energetische Sanierung, sowie Kinderbetreuung. Auch bei der Hilfe für bedürftige polnische Kinder und Jugendliche war Birgit von Anfang an dabei und hat somit den Kontakt zu unserer Partnergemeinde Rybnik mit aufgebaut. Anfang der neunziger Jahre hat Sie sich auch bei der Betreuung der ankommenden Spätaussiedler im Kloster eingebracht und viele Jahre lang die Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder übernommen. Während ihrer Zeit im Gemeinderat war Birgit Reichert auch 17 Jahre lang Sprecherin unseres Ortsverbandes. Mit einem Dank für Ihr Engagement und einer Würdigung für die geleistete Arbeit überreichten ihr die Ortssprecher*in Franz Epp und Annett Clauß einige gute Dinge fürs leibliche Wohl sowie eine große Schale mit frischen grünen Kräutern.

URL:https://gruene-toelz-wor.de/gruene-vor-ort/eurasburg/aktuelles/