Wolfgang Goymann - Listenplatz 10

Daten:

- 52 Jahre alt / geboren in Bad Tölz

- verheiratet / 2 Kinder

- Professor für Verhaltensökologie  

- Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen / Ludwig-Maximilians-Universität München

 

Warum ich mich für den Kreistag bewerbe:

Weil wir mehr wissenschaftlichen Sachverstand in der Politik brauchen, um das beispiellose Artensterben aufzuhalten und um Kipppunkte zu verhindern, die den Klimawandel unkontrollierbar machen. Forschen allein genügt nicht mehr, auch Forscher müssen aktiv Politik gestalten. Am besten daheim, wo man sich gut auskennt und mitreden kann.

Über mich:

 

Ich bin in Lenggries und Tölz aufgewachsen. Als Kinder haben wir immer auf den bunten Wiesen im und um das Dorf herum gespielt und dabei auf den Stängeln des Wiesenbocksbarts rumgekaut, weil der milchige Saft so gut geschmeckt hat. Meinen Kindern konnte ich das kaum noch zeigen, weil es nur noch wenige Wiesen mit Wiesenbocksbart gab, und dabei ist das nicht mal eine anspruchsvolle Pflanze. Wie wird es für die Kinder meiner Kinder sein? 1987 habe ich in Tölz Abitur gemacht, danach Zivildienst im Kreispflegeheim und Studium der Biologie in Berlin und München, Promotion dann in Seewiesen am Max-Planck-Institut. Dann war ich mit meiner Frau Elke und unseren beiden Kindern 2 Jahre als Wissenschaftler in Seattle, USA und in Tansania. Im Anschluss sind wir wieder in den Landkreis zurückgekehrt und leben jetzt in Königsdorf. Unsere Kinder sind mittlerweile groß: unsere Tochter studiert Medizin in Regensburg und unser Sohn umsegelt gerade mit Freunden die Welt. Recht hat er! In meiner Freizeit schwimm ich gern oder wir gehen auf den Berg. Ich fahre gerne Rad, aus Spaß und um weniger Auto zu fahren. Und ich mag einfache überschaubare Technik, die man selbst reparieren kann. Darum fahre und schraube ich gerne an alten kleinen Autos, am liebsten alte Fiats aus den 80ern und 90ern…

Beruf:

Ich habe das große Glück meine Passion als Beruf ausüben zu können. Mich fasziniert die Natur und ich bin Biologe und Forscher geworden, weil ich wissen will, was „unsere Welt im Innersten zusammenhält“. Seit über 20 Jahren leite ich internationale Forschungsprojekte, z.B. in Tansania, aber auch hier bei uns zuhause. Den Niedergang der Natur beobachte ich leider mindestens schon genauso lange. Darum versuche ich Forschung mit Naturschutz zu verbinden, z.B. mit meinem aktuellen Projekt zum Schutz des Braunkehlchens im Murnauer Moos. An der Uni in München versuche ich die nächste Forschergeneration für die wissenschaftliche Untersuchung von Tierverhalten und Ökologie zu begeistern

 

 

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