Wohnraum ist eines der großen Themen in unserer Region. Der Mangel belastet nicht nur die Menschen im Oberland, sondern wirkt sich auch auf regionale Wirtschaft, Ehrenamt und Integration aus.
Um das Thema Wohnraummangel fundiert zu beleuchten, hat Karl Bär die Studie „Leerstand von Wohnraum in den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen“ in Auftrag gegeben. Die Untersuchung zeigt, wie viel Wohnraum leer steht, welche Ursachen dahinterstecken und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen.
Die Ergebnisse möchte Karl Bär mit Euch teilen und anschließend gemeinsam diskutieren:
• Montag, 17. November 2025
• Foolstheater, Marktplatz 18a, Holzkirchen
• Einlass ab 18:30 Uhr
• Beginn 19:00 Uhr
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung: http://www.karl-baer.eu/leerstand
Karl Bär freut sich auf Euer Kommen und den Austausch über konkrete Wege, wie wir Leerstand verringern und neuen Wohnraum schaffen können.
Wenn Sie Interessierte nicht etwa versuchen, verlocken oder vergrämen wollen, alles mögliche Ursachen eines Leerstandes, dann geben Sie bitte nicht den Raum Würzburg als Veranstaltungsort an.
Wo steht denn Würzburg? Da wir das Foolskino in Holzkirchen als Veranstaltungsort online nennen. Danke für Ihre Hilfe.
Hallo Zusammen, wo ist die Studie veröffentlicht? Was kam bei der Diskussion heraus? Und was sind die Pläne der Grünen hier Abhilfe zu schaffen? In dem Flyer von Bernadette Felsch steht: Einfach bauen, sei keine Lösung, sondern Landschaft und Natur schonen und Charakter der einzelnen Orte bewahren (etwas gekürzt). Da hätte ich gerne konkrete Absichtserklärungen, also welche Maßnahmen im welchen Zeitraum angegangen werden.
Herzlichen Dank
Hallo, die Studie ist hier einsehbar: https://home.karl-baer.eu/oberland/leerstand
Bernadette Felsch sagt zu deiner Frage Folgendes: „Bauen allein hilft deshalb nicht, weil bei den aktuellen Boden- und Baupreisen neuer Wohnraum kaum mehr bezahlbarer Wohnraum wird. Deshalb ist umso wichtiger bezahlbaren Bestandswohnraum zu erhalten. Dabei sind die Kommunen allerdings in den meisten auf Freistaat und Bund angewiesen, z.B. damit geerbter Wohnraum weiter günstig vermietet werden kann, anstatt an renditeorientierte Investoren zu fallen. Auslaufen der Sozialbindung sollte nicht automatisch Wegfall der Belegungsbindung bedeuten, dafür sollten Kommunen mit gemeinwohlorientierten Wohnungsunternehmen und Genossenschaften kooperieren. Außerdem sollten alle Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt eine Zweckentfremdungsverordnung erlassen und diese auch durchsetzen und eine Bodenvorratspolitik betreiben, statt eigenen Grund und Immobilien zu verkaufen.“ Ich hoffe dies hilft dir weiter.